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Die max. Teilnehmerzahl für Gruppenführungen und museumspädagogische Programme ist derzeitig auf 9 Personen begrenzt.

Die Teilnehmerzahl bei Führungen ist aktuell auf 5 Personen begrenzt. Bitte informieren Sie sich hier über unsere weiteren Corona-Schutzmaßnahmen.

Ein Kind pustet Kerzen auf dem Geburtstagskuchen aus.

Kindergeburtstage

In der Rolle von Bergleuten schlüpfen, die Zeche entdecken, Geräusche aufspüren, gemeinsam Spaß haben und dabei auch noch etwas lernen: Mit diesem Mix sind die folgenden museumspädagogischen Programme gut geeignet für Kindergeburtstage.

Wie der Fisch in den Berg kam

Alter: 4 bis 6 Jahre

Dauer: 1 Stunde

Kosten: 40 Euro

Teilnehmerzahl: max. 12


In einem interaktiven Puppenspiel tauchen Kinder in eine längst versunkene Welt ein. Franz ist 14 Jahre alt und Berglehrling auf Zollern. Eines Tages macht er einen sensationellen Fund: ein Stück Kohle mit dem Abdruck eines Fisches. Es ist ein Quastenflosser, der vor 300 Millionen Jahren im Meer schwamm. Franz nimmt seinen Schatz mit nach Hause. Beim Einschlafen erzählt ihm Quastie seine Geschichte: Von fremden Tieren und Pflanzen, die das Urmeer überschwemmte und von der Entstehung der Kohle. Und dann erzählt Franz Quastie seine Geschichte. Für beide wird es eine lange, spannende Nacht.

Der Weg des Bergmanns

Alter: 7 bis 12 Jahre

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro

Teilnehmerzahl: max. 12

 

Kaum ein Kind hat heute noch eine Vorstellung vom Arbeitsalltag auf einer Zeche. Welche Stationen legte ein Bergmann an einem typischen Arbeitstag zurück? Und wo wohnte er mit seiner Familie?

 

Bei einem typischen Haus in der Alten Kolonie erfahren die Kinder, wie Bergmannsfamilien gelebt haben. Auf der Zeche direkt nebenan erkunden die jungen Bergleute die Arbeitswelt des Bergmanns. Schnell werden sie vor Kohle verlegt. Heute müssen sie einen Bergekasten mit Steinen befüllen. Am Leseband schließlich sind Kohle und Berge voneinander zu trennen. Und am Ende der Schicht gibt’s dann ein echtes Stück Kohle als Lohn!

Zechenklänge

Alter: 8 bis 10 Jahre

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro

Teilnehmerzahl: max. 12

 

Es rattert, pfeift und brummt. Auf der Zeche können Kinder, ausgestattet mit Lageplan, QR-Codes und Tablets, typische Geräusche der Zechenarbeit abspielen. In Kombination von Geräuschmemory und Schnitzeljagd ziehen sie in kleinen Gruppen los und ordnen die Klänge auf dem Zechenplatz und in der Schachthalle historischen Objekten wie der Dampflok oder der Schachtglocke zu.

Kindgerechte Texte, Klangaufnahmen vor Ort, vor allem aber das genaue Hinhören helfen, die Geräusche zu identifizieren und auf dem Arbeitsbogen festzuhalten und zu beschreiben. Manchmal müssen die Kinder aber auch mit anfassen: Ein Signal geben oder ein Modell des Förderturms in Gang setzen. Arbeitsteilig bekommt jedes Kind seine Aufgabe: Geräusche-Sucher, Vorleser oder Schreiber. Abschließend vergleichen und reflektieren die Kinder gemeinsam ihre Ergebnisse in den Räumen der Museumspädagogik.

Als Opa Lehrling auf Zollern war

Alter: 8 bis 12 Jahre

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro zuzüglich Materialkosten 1,50 Euro pro Kind

Teilnehmerzahl: max. 12

 

Jungen und Mädchen legen auf der Zeche als Berglehrling an und lernen die Arbeitswelt ihrer Opas kennen. Nach bestandener Aufnahmeprüfung kleiden sich die Lehrlinge mit Grubenhemd und Helm in der Waschkaue ein. In der Kinderwerkstatt stellen sie einen Fossilienabdruck aus Gips her. Dann geht es unter Tage. Dafür werden alle Kinder mit Kopf­lampen ausgerüstet. In der Dunkelheit bauen sie einen Türstock zum Abstützen des Gebirges zusammen. Dabei sind nicht Muskelprotze, sondern Köpfchen und Teamarbeit gefragt.

Besonderer Hinweis: Wenn die Fossilien bis zur Abfahrt noch nicht getrocknet sind, nehmen die Kinder fertige Abdrücke einer anderen Gruppe mit!

Grubenwehrmänner

Retter in der Not

Alter: 10 bis 13

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 45 Euro

Teilnehmer: max. 12

 

Bergleute waren bei ihrer Arbeit ständig Gefahren für Leben und Gesundheit ausgesetzt. Auf allen Zechen gab es deshalb Grubenwehren, die ähnlich wie die Feuerwehr bei Katastrophen aller Art ausrückten, wenn Kumpel in Not gerieten.

Unser Programm zeigt Ursachen der Grubenunglücke, Aufgabengebiete, Organisation und Ausrüstung der Grubenwehr und simuliert im Rollenspiel einen Rettungseinsatz unter Tage. Dabei stehen geordnetes Vorgehen, nicht Heldentum im Vordergrund. Die Rettung des verletzten Kameraden ist am Ende der schönste Lohn für die Retter in der Not.

Lerninhalte: handlungs­orientiertes Erkunden einer Zeche, erlebnis- und problemorientiertes Handeln, Anwendung sachgerechter Sprache, Rollenspiel und Gruppenarbeit, Reflexion der Gruppenarbeit

Hinweis: Dieses Programm kann nur für Kinder gebucht werden, die bereits ein Basisprogramm durchgeführt haben.

Anmeldung und allgemeine Hinweise

Nach dem Programm können sich die Gäste in unserem Restaurant Pferdestall bei einem Spezialangebot für Kinder­geburtstage stärken. Wer lieber selbst etwas mitbringen möchte, kann im Sommer unsere Picknickecke in der Nähe des Spielplatzes nutzen. Bei Regen gibt es Möglichkeiten in der Lohnhalle oder in der historischen Zechenwerkstatt. Ein separater Raum kann leider nicht bereitgestellt werden. Für Kinder ist der Eintritt zum Museum frei.

Möchten Sie einen Kindergeburtstag auf der Zeche Zollern feiern und einen Termin abstimmen? Dann melden Sie sich unter Tel. 0231 6961-220 oder nutzen Sie unser Anmeldeformular.